Schlaflosigkeit im Allgäu

Die Nachricht, dass Karin ein Kind erwartet, die Florian der Familie beim Abendessen mitteilte, sorgte natürlich für große Aufregung unter den Bewohnern des Leitnerhof. Es stieg nach einer langen Nacht die trübe Sonne in den Himmel. Das Gespenst einer zweiten Scheidung in der Familie begann schließlich vor Sebastians Augen zu verschwinden. Obwohl Florian beim Abendessen keine Erklärungen abgab, keimte in seinen Liebsten die Hoffnung auf, dass er endlich den Kampf gegen seine Behinderung aufnehmen würde. Für Georg genügte es, wenn er am nächsten Tag keine leere Alkoholflasche im Mülleimer fand, dass er seinen Eltern erklärte, es sei nur noch eine Frage der Zeit, bis Florian die Rehabilitation beginnen würde. Natürlich gab es Bedenken, ob es nicht schon zu spät sei. Seit dem Unfall waren gut zwei Monate vergangen, aber niemand wollte die Hoffnung leugnen, die gerade erst zurückgekehrt war.

Sofia, die mit Sarah bei einem Glas Wein vor dem Haus saß, wie es schon ihre Gewohnheit am Abend war, versäumte es nicht, diesen Hoffnungen Ausdruck zu verleihen. Natürlich auf ihre eigene Weise:

„Es sieht so aus, als ob ich hier in Kürze überflüssig werden würde. Dann bleibt mir nichts anderes übrig, als zu packen und zu gehen.“

„Da du von mir erwartest, dass ich es leugne, gebe ich dir keine Antwort.”

„Ich bin wirklich froh, dass du jeden Abend so mit mir verbringst, aber ich wäre noch glücklicher, wenn du zur Abwechslung mal einen Abend mit jemandem verbringen würdest, der halb so alt ist wie ich.”

„Mit wem, zum Beispiel?“

„Der junge Zahnarzt, der seit einer Woche hier ist. Gut aussehend, freundlich, witzig.“

„Ja, reizend. Er hat ständig eine Panne im Zimmer. Mehrmals am Tag geht er mir auf die Nerven, wenn nicht mit einem undichten Wasserhahn, dann mit fehlendem WLAN, einer durchgebrannten Glühbirne oder einem Fenster, das sich nicht schließen lässt. Ich kann diese Fehler nicht mehr zählen.“

„Er sucht einfach nach einem Vorwand, um mit dir zu reden. Und eigentlich verstehe ich nicht, warum du ihn abgelehnt hast, als er dich in der Stadt auf einen Kaffee treffen wollte.“

„Ich habe gesunde Zähne.“

„In der Tat. Du beißt so stark, dass du jeden Mann verjagst, der versucht, sich dir zu nähern.“

„Was kann ich tun, wenn ich mich für Männer nur als Objekt interessiere, um ihnen Nadeln in den Arsch zu stecken?“

„Nichts. Es ist nur schade, dass dir der Sommer entgeht, Sarah. Der Sommer ist nur einmal im Jahr und … einmal im Leben.“

„Das gilt auch für den Herbst, Sofia.“

„Ich habe meinen heißen Sommer schon erlebt. Genauso wie der Herbst. Heute reden wir über dich, nicht über mich. Hast du nie von der großen Liebe geträumt?“

„Das tue ich immer noch. Nur ist in meinen Träumen kein Platz für einen Märchenprinzen.“

„Für wen ist es dann?“

„Für eine Prinzessin.“

„Oh, nein!“, rief Sofia völlig überrascht, aber auch ein wenig enttäuscht. „Wirklich?“

„Um ehrlich zu sein, hätte ich nie gedacht, dass du dieses Detail verpassen würdest.“

„Anscheinend werde ich älter, weil ich dachte, du suchst einen Mann, dessen Ehrgeiz es ist, einen Widerspenstigen zu zähmen.“

„Du weißt schon, dass ich keinen Mann suche.“

„Na, das ist wirklich schade.“ Sofia lachte „Du und mein Sohn streitet so charmant, dass manchmal die Funken fliegen … Ich hoffe nur, du nimmst der Mutter ihre kleinen Wahnvorstellungen nicht übel?“

„Natürlich nicht. Um ehrlich zu sein, fing ich sogar an, Georg ein wenig zu mögen. Er ist ein harter Mann!“, sagte Sarah das, mit unverhohlener Anerkennung. „Aber natürlich wird von diesen Funken kein Feuer ausgehen.“

„Nach dem, was du gerade gesagt hast, gibt es nichts mehr zu besprechen. Trotzdem glaube ich, dass solche verbalen Scharmützel manchmal einen echten Brand auslösen können.“

„Einer ist bereits gegangen.“

„Ah, Marie!“ Sofia verzog das Gesicht. „Sie ist genau so, wie ihre Mutter war – ganze Hanna Huber.“

„Ihr konntet euch nicht besonders gut leiden.“

„Um es gelinde auszudrücken. Wir haben nur wegen unserer Männer einander ertragen. Sebastian und Lorenz …“ Sofia lachte. „Die beiden können nicht ohne einander. Du wirst sehen, spätestens morgen geht Sebastian auf Hubers Alp!“

Beide Frauen brachen in Gelächter aus.

„Was Marie betrifft, so versichere ich dir, dass niemand hier sie will. Nicht einmal Georg. Ich kenne meinen Sohn.“

„Und Karin?“

„Mit dem ekelhaften Huber-Stolz hat sie zum Glück nichts zu tun.“

„Bist du dir da sicher? Karin scheint eine zähe Frau zu sein.“

„Der Schein kann trügerisch sein. Die Taufe wird bereits im Leitnerhof stattfinden. Du kannst mich beim Wort nehmen.“

Sarah erwiderte nichts auf diese Zusicherungen Sofias, denn sie wollte weder ihre Hoffnungen noch ihr Vertrauen enttäuschen. Sie schätzte sie für ihre Intelligenz und ihren Scharfsinn. Allerdings verstand sie, dass selbst das schärfste weibliche Auge von der mütterlichen Liebe geblendet werden würde. Sarah hatte bereits erkannt, dass Sofia in dieser Hinsicht nicht anders war als andere Mütter. Sie sah, was sie sehen wollte, nicht, was war. Zum Glück konnte ihrem Mann keine Blindheit vorgeworfen werden. Und Sebastian war weit davon entfernt zu behaupten, Georg hätte Marie bereits beerdigt und Karin würde jetzt in Sprüngen auf den Leitnerhof zurückkehren.

„Verrate mich aber nicht, okay?“

„Schämst du dich, dich zu Frauen hingezogen zu fühlen?“

„Ganz und gar nicht! Du würdest mir nur den Spaß verderben.“

„Nun, ja, du müsstest vergessen, dass Arthur dich zu jeder Tages- und Nachtzeit kostenlos nach Hause fährt, oder dass du bei Mohammed auf Knopfdruck einen Kaffee kriegst und Andreas für jeden Zweck benutzest.“

„Woher weißt du das alles?“

„Meine Liebe, hier ist mir noch nie etwas verborgen geblieben. Aber brich unserem jungen Koch nicht gleich das Herz!“

„Entspanne dich, ich konnte es nicht tun”, erwiderte Sarah mit unverhohlener Belustigung im Gesicht. „Mohammed ist so ein süßes Kind. Seine Naivität steht ihm förmlich ins Gesicht geschrieben.“

„Sei vorsichtig, Sarah!  Denn dein heiterer Spaß für einen solchen Jungen kann mit einem Groll gegen Frauen enden, der ihn möglicherweise sein ganzes Leben lang verfolgt“, sagte Sofia plötzlich ganz ernst.  „Es reicht ja schon, dass sein Bruder ein bisschen … verdorben ist.“

„Übertreibe es nicht!! Dieser junge Mann wurde bereits von der Religion selbst mit einer angemessenen Geringschätzung gegenüber Frauen infiziert. Zu allem Überfluss bringt sein Bruder sicher auch noch sein Gehirn durcheinander. Der würde eine Frau fünfmal in einem Eimer mit trübem Wasser ertränken, wenn er könnte!“

„Offenbar wurde er einmal von einer Gottesanbeterin so heftig gebissen, dass er sie nun alle nacheinander beißt. Es gibt keinen Rauch ohne Feuer“, erwiderte Sofia philosophisch. „Und du spielst auch nicht mit Streichhölzern“, beendete Sofia das Gespräch. In einem Augenblick verschwand all ihre große Sympathie für das Mädchen. Sofia verabscheute jede Täuschung. Wenn eine Krypto-Lesbe mit den Gefühlen ihrer keineswegs jungen oder naiven Söhne gespielt hätte, hätte sie sie dafür reichlich bezahlt. In diesem Moment musste sie an Jan Edelstein denken. „Aber selbst er hat die Frauen nicht aus reiner Unterhaltung betrogen!“, dachte sie, als sie ihr leeres Glas vom Tisch nahm, um zu ihrem Zimmer zu gehen. 

Es war bereits kurz vor Mitternacht, als Karin in die Küche ging, um sich einen Kräutertee zum Einschlafen zu brauen – nach dem heutigen Besuch im Leitnerhof konnte sie nicht einschlafen. Am Tisch saß Lisa mit ihrem geöffneten Laptop. Sie stellte sich hinter den Rücken ihrer Schwester, um zu sehen, was Lisa um diese Zeit am Computer anschaute. Sie sah eine Seite über Autismus.

„Lisa! Hör mir zu!“

Diese hob unwillig den Kopf vom Computer.

„Was denn?“

„Ich werde nächstes Jahr vierzig. Das letzte Mal war ich schwanger, als ich achtzehn Jahre alt war. Peter hatte das Down-Syndrom. Ich sollte wohl für den Rest meiner Schwangerschaft im Keller sitzen und mit den Nerven den Putz von den Wänden kratzen.“

„Man kann das Down-Syndrom nicht mit dem Autismus-Spektrum vergleichen.“

„Sicher nicht. Hätte Peter gelebt, wäre er wahrscheinlich für den Rest seines Lebens auf familiäre Unterstützung angewiesen gewesen. Finn hingegen ist, wie du selbst gesagt hast, unabhängig: Er lebt getrennt und arbeitet.“

„Klar. Darüber hinaus treibt er Sport – natürlich keinen Teamsport – und besucht jeden Freitag mit seinem Vater und seinem Bruder die Moschee. Das alles stimmt, aber im Gegensatz zu Peter, der die ganze Welt und alle Menschen um sich herum ausnahmslos liebte, ist Finn genauso empathisch wie ein Teddybär.“

„Wie ein Teddybär?“

„Lili hat ihn mit Teddybär verglichen.“

„Eine kleiner Klugscheißerin, so wie unsere Marie?“, sagte Karin dennoch, mit einem leichten Lächeln auf den Lippen.

„Oh nein! Die Kleine weiß, was sie will. Sie hat zu allem ihre eigene Meinung. Und sie ist noch nicht einmal neun Jahre alt!“

„Willst du damit sagen, dass sie ihm eines Tages das Feuer unter dem Hintern machen wird?“

„Im Moment ist sie ein fröhliches, freundliches, wohlerzogen kleines Mädchen. Aber in ein paar Jahren?“ Lisa zuckte mit den Schultern. „Er wird bereuen, nicht zum Islam konvertiert zu sein“, schloss sie säuerlich.

„Sie hat dir gefallen, richtig?“

„Lili hat Charakter“, gab Lisa zu. „Aber das ändert nichts an der Tatsache, dass ich keinen Teddybären zur Welt bringen möchte! Mein Baby muss mich lieben und auf meine Gefühle eingehen. Verstehst du das? Was ist sonst der Sinn von all dem?“

„Oh, Lisa!“ Karin setzte sich neben ihre Schwester und legte ihren Arm um sie. „Natürlich wird dein Kind dich lieben. Hör einfach auf, darüber nachzudenken!“, sagte Karin und klappte den Laptop zu.

„Was ist mit dir? Wirst du pränatale Tests durchführen?“

„Man muss wissen, worauf man sich vorbereiten sollte. Im Moment habe ich jedoch wichtigere Dinge, um die ich mich kümmern muss.“

Karin ließ Lisa los und lehnte sie mit dem Rücken an die Wand. Lisa sah sie fragend an. Schließlich, nach einem Moment des Nachdenkens, sprach Karin das Wort:

„Du hast einen Beruf, bist unabhängig. Und ich?“

„Papa wird dich nicht verhungern lassen. Hier wird schon immer dein Zuhause sein.“

„Wie geht es weiter?“

„Du hast immer noch eine Wahl.“

„Eine Wahl!“ Karin schnaubte. „Willst du mit mir tauschen?“

„Die Pest gegen die Cholera austauschen? Na also, bitte schön!“

„Endlich weißt du, was sich unter Mr. Hyde’s Gesicht verbirgt.“

Lisa griff nach dem Vorhang, der im Fenster hing, und bedeckte ihr Gesicht wortreich mit dem Stoff.

„Wir sind keine sechzehn Jahre mehr alt. Die Zeit für die Suche nach dem Märchenprinzen ist vorbei. Ein Kind braucht die Bereitschaft zum Kompromiss. Die Erwartungen müssen gesenkt werden.“

„Ein Kompromiss mit einer Flasche Whisky?“ Karin sah Lisa ungläubig an. „Lisa, Moment mal! Du, ich glaube nicht, dass du in Betracht ziehst …“

„Und du nicht?“

Karin blieb stumm.

„Nur bei mir gibt es nichts zu berücksichtigen … Drei muslimische Schwestern, die Töchterchen ist sein Sacrum – »Liliane«.“ Lisa sprach Lilis vollen Namen sorgfältig aus und fügte dann säuerlich hinzu: „Und dazu noch eine ex Hure!“

„Lisa!“

„Das sind die Fakten, Karin. Liam wird sich niemals darauf einlassen!“

„Sieh es von der positiven Seite, vielleicht liegt dort dein Glück?“

„Was für ein Glück?“

„Normalerweise würdest du wegrennen, wenn du das Wort »Islam« hörst.“

„Wahrscheinlich ja schon … Liam selbst ist jedoch nie zum Islam konvertiert.“

„Aber er ist nah dran.“

„Zu nahe“, gab Lisa zu.

„Vergiss nicht, dass der Schahada1 nur aus zwei Sätzen besteht und … der Zug ist abgefahren!“

„Aber, warum kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass ich, egal was ich tue, wie ich mich auch drehe und wohin ich gehe, immer in der gleichen Sackgasse stehe?“

„Du trittst auf der Stelle, und ich fühle mich, als würde ich auf halbem Weg zurückgedreht werde“ Karin ließ die Luft aus ihrer Lunge. „Hätte Florian doch wenigstens angefangen, für sich selbst zu kämpfen!“

„Ich glaube, er hat nun keine andere Wahl.“

„Lisa, ich bin es, die keine Wahl hat!“, sagte Karin mit Nachdruck.

Mohammed öffnete das Fenster und die Außenfensterläden, die tagsüber im alten Haus die Temperatur innerhalb der Grenzen hielten, sodass die Bewohner ohne Klimaanlage auszukommen konnten. Menschen, die hoch oben in den Bergen lebten, sogar im Sommer, schliefen nachts unter Daunendecken. Hier unten im Tal sank die Temperatur in der zweiten Julihälfte selbst nachts nicht unter 20 Grad. Er setzte sich auf die Fensterbank, lehnte sich mit dem Rücken an die Innenwand des Fensters und stützte sich mit den Füßen gegen die Schreibtischplatte, der am Fenster stand. Er ließ seinen Blick über den Sternenhimmel schweifen. Dann der Junge schloss die Augenlider und versuchte, unter ihnen das traurige und ernste Gesicht von Mila wiederzugeben. Er hat ihr Bild bereits auf Florians Schreibtisch im Leitnerhof gesehen. Immer wenn er eine Mahlzeit in sein Zimmer brachte, konnte er die Augen nicht von ihm abwenden. Auf dem Foto war Milas Gesicht heiter und unbeschwert, und ihre Lippen und Augen lachten spielerisch jeden an, der das Bild betrachtete. Was hatte die Freude des hübschen Mädchens im Hochsommer ausgelöscht? Die Trennung ihrer Eltern? Liam riet ihm, sich von ihr zu distanzieren, fast wie von einer Frau, die einen Niqab oder eine Burka trägt … „Warum?“, fragte sich der Junge. Dank Sofia Leitner erfuhr er, dass Mila zeitgenössischen Gesang und Tanz studierte, aber auch viel über den Charakter des Mädchens selbst, der laut ihrer Großmutter das ist, was ihre Eltern in ihren Namen geschrieben haben – der Inbegriff von Sanftheit und Süße. Natürlich stellte er Sofia keine Fragen über das Mädchen. Es lag einfach daran, dass Sofia während des Mittagessens ihren Mund nicht halten konnte, obwohl es kaum etwas mit dem Essen zu tun hatte. Mohammed lächelte unwillkürlich – im Vergleich zu Sofia Leitner war seine Mutter so zurückhaltend wie Königin Elisabeth II. von Großbritannien! Trotzdem hätte sie Mila gerne so lachend gesehen wie auf diesem Foto. Der Tanz? Vor drei Jahren wollte Liam ihn in einen Breakdance-Club mitnehmen, den er vor knapp 20 Jahren mit Freunden hier im Allgäu gegründet hatte. Aber damals fand er, dass es nichts für ihn war. Außerdem war sein Vater sofort angespannt, dass es ganz harmlos anfangen würde – amerikanische Vibes, Black Music: Rock ’n’ Roll, Hip-Hop, Soul, Funk, Deep House, Pop, House Music, Breakdance usw., und in ein oder zwei Jahren auf einer Techno-Party mit allem Drum und Dran enden würde – mit Alkohol in Strömen, Drogen und Sex ohne Limit. „Das ist keine Unterhaltung für einen Muslim!“ – so lautete die Antwort, die er von seinem Vater erhielt. Was ihr Vater jedoch zu Liam sagte, nachdem er das Zimmer verlassen hatte, war ihm noch nicht bewusst: „Ich habe schon einmal einen Sohn aus dem Schleim gezogen, und ich will diesen Spaß nicht wiederholen. Ist das klar?“ Folglich war es Finn, der heute mehr Anmut auf der Tanzfläche hatte als er! Wie soll er denn ein Mädchen wie Mila beeindrucken? Sport, das ist was anderes – es gab wohl keine Disziplin, die er nicht bereits ausprobiert hatte. Außer vielleicht Schach. Aber Schachspielen war nichts für sein Temperament. Der Sport musste Adrenalin, Wettbewerb und Vollgas auslösen – purer Wahnsinn. Allerdings gab er die meisten Disziplinen schon nach einem Jahr auf. Es lief immer nach dem gleichen Schema ab: Er fieberte mit, setzte sich ein ehrgeiziges Ziel, erreichte es schnell, dann kam die Langeweile und er suchte nach etwas Neuem. Sein Vater sagte ihm immer, dass man keine Leidenschaft für etwas entdecken kann, wenn man nicht sein ganzes Herz in eine Sache steckt. »Stroh-Enthusiasmus«, kommentierte Liam die Worte ihres Vaters, wobei er nicht versäumte, Mark Twain zu zitieren: „Wenn man will, dass ein Mann oder ein Junge eine Sache begehrt, muss man sie nur schwer erreichbar machen. Mohammed hat alles, was er will, an seinen Fingerspitzen. Na, dann hast du das Ergebnis deiner Erziehungsmethoden.“ Tatsache. Was er im Leben machen wollte, wusste er immer noch nicht. „Werde Schauspieler, dann kannst du alles und nichts machen“, spottete sein Bruder. Nicht ohne Grund. Aber was konnte er dafür, wenn er sich immer mehr für das interessierte, was er noch nicht ausprobiert hatte, als für das, was er gerade tat? Nun war er auch mehr an den Ställen als an der Küche interessiert. Das erste Mal saß er als Zwölfjähriger auf einem Pferd, während eines Urlaubs mit seinen Eltern, vermutlich in den Emiraten. Als er zurückkam, wollte er natürlich sofort seine Reitstunden fortsetzen. Es dauerte nicht allzu lange. Warum gab er das Reiten auf und für welche andere Disziplin ging er von ihm ab? Er selbst erinnert sich nicht mehr daran. Heute bedauerte er das natürlich. „Kann Mila reiten? Schließlich ist sie auf einem Bauernhof mit Pferden aufgewachsen?“, fragte sich der Junge. Er warf einen zweiten Blick in den Sternenhimmel. Welcher Stern gehört ihm und wohin wird er ihn führen? Auf dem Schreibtisch blinkte sein Handy. Mohammed sprang vom Fenster herunter und nahm das Telefon in die Hand. Es war sein Kumpel Rafael, der ihn an die Kanufahrt am Samstag erinnerte. Er überlegte nicht lange und schrieb zurück, dass er nicht kommen könne, weil er im Gasthaus arbeiten müsse. Das war nicht ganz wahrheitsgemäß – er hatte Samstag frei. Aber es war keine große Sünde, Ungläubige anzulügen, wenn es überhaupt eine Sünde war. Er muss seinen Bruder überreden, ihn am Samstag in seinen alten Breakdance-Club mitzunehmen, bevor er nach Amerika fliegt. Liam machte seine ersten Schritte im Breakdance, als er zehn Jahre alt war – wenn er es richtig anstellt, macht er auch heute noch einen Rückwärtssalto. Er ist achtzehn – da wird er sich voll und ganz kompromittieren! Egal, er wird sich höchstens die Beine, die Arme und das Genick brechen. „Allahu Akbar!2 Was sein soll, wird sein.“ Er legte sein Handy auf den Schreibtisch und sprang ins Bett. Er muss gleich morgen früh mit Georg auf dem Markt sein.

Für Liam sollte es eine Nacht werden, in der seine Augen an die Decke schweiften. Man muss nur einen Moment lang aufhören, die Veränderungen um sich herum zu registrieren, und die Realität wird einem einen Strich durch die Rechnung machen. Liam wurde an diesem Abend umgehauen – und das gleich zweimal hintereinander! Zuerst von Lisa – mit der Nachricht über das Baby. Und dann wieder von seiner eigenen Tochter. Es gibt kein Elternteil, das nicht froh darüber ist, dass sein Kind gerne zur Schule geht. Die Situation, dass ein Kind die Schule mehr mag als die Ferien, ist jedoch kein Grund zur Freude mehr. Er bemerkte nicht einmal, als seine Lili begann, sich in dem riesigen Haus einsam und verlassen zu fühlen. Yasmin und sein Vater haben es hingegen bemerkt. Seitdem Yasmin einen Schönheitssalon eröffnet hat, hat sie keine Zeit mehr, sich um Lili zu kümmern, wie sie es früher getan hatte. Ein Unternehmen zu führen, erfordert Engagement, vor allem wenn man am Anfang steht und den Ehrgeiz hat, das Unternehmen nicht mit einem Flop zu beenden. Die Mädchen waren erwachsen geworden, und Lili, die sich ständig unter den Füßen seiner Schwestern im Teenageralter verhedderte, begann ihnen auf die Nerven zu gehen. Ein Jahr lang beendete Lili jeden Schultag im Gemeinschaftsraum. Sie hat sich nie beschwert, weil sie dort Freunde hatte. Es begann jedoch bereits ein Mangel an außerschulischen Aktivitäten, an denen Lili noch teilnehmen konnte, um ihre Zeit zu füllen, bis er sich selbst um sie kümmern konnte. Die einzige ewige Lösung ist, den Löffel abzugeben, alle anderen sind nur kurz- oder langfristig. Auch die Lösung von vor acht Jahren, von München ins Elternhaus zurückzukehren, musste irgendwann obsolet werden. Sein Vater, der seit langem wie ein Muslim dachte, störte sich an nichts mehr als an der Tatsache, dass sein erstgeborener Sohn noch nicht geheiratet hatte. Hatte der Prophet nicht gesagt, dass es im Paradies keinen Platz für Junggesellen gibt? Der Gedanke, dass sein Vater ihn nun in Ruhe lassen würde, wäre mehr als naiv – er wird bei jedem Abendessen eine aufdringliche Frage hören, die auf jede erdenkliche Art und Weise geäußert wird, und der Druck gegen ihn wird gleichmäßig mit Lisas Bauch wachsen! Einfache Lösungen sind die besten. Vielleicht für andere, sicher nicht für ihn. Diese und andere Gedanken schwirrten Liam im Kopf herum, als er die Rassel in seiner Hand drehte und sie im Mondlicht betrachtete.

Vor 17 Jahren erwies sich die Abneigung des Sohnes gegenüber seinem Vater wegen des Todes seiner Mutter größer als die Sturheit von Klaus. Liam weigerte sich zum Islam zu konvertieren und ging sogar unmittelbar nach seinem Schulabschluss nach München, mit der Absicht, nicht mehr in das Familienhaus zurückzukehren. In den folgenden neun Jahren besuchte er die Familie nur in den Ferien – im Winter zum Skifahren und im Sommer zum Bergsteigen. Erst die dramatische Situation mit Lili brachte ihn dazu, seine Meinung zu ändern. Seine Liebe zu seiner Tochter erwies sich als stärker als seine alten Ressentiments gegenüber seinem Vater. Er bedauerte seine Entscheidung nie. Lili hatte eine gute Kindheit, und er schätzte die Familie, die er nach der Wiederverheiratung seines Vaters gewonnen hatte. Die zweite Ehe seines Vaters war ganz anders als die erste, und es war eine positive Veränderung. Es fiel Liam schwer, seinem Vater keinen Respekt zu zollen für das, was er für Finn getan hatte. Er musste ihn auch dafür schätzen, was für ein Vater er für seine jüngeren Geschwister bewiesen hatte. Alte Missstände und Ressentiments waren begraben worden. Doch nun ging die Idylle langsam zu Ende. Es schien nur eine Frage der Zeit zu sein, bis die Minen unter ihren Füßen wieder zu explodieren begannen.

Auch die Bewohner von Hubers Alp und Leitnerhof wurden heute Nacht von Schlaflosigkeit geplagt. Im Bett liegend, schaute sich Karin die Familienfotos auf ihrem Handy an. Eine Frage ging ihr durch den Kopf: Wie würde Mila auf die Geschwister reagieren? Neben ihr wälzte sich Mila unruhig im Schlaf hin und her. Karin legte das Telefon auf den Schrank neben dem Bett, strich ihrer Tochter die Haare aus dem Gesicht und kuschelte sich an sie.

Seit Milas Rückkehr aus München, als ihre fünfundzwanzig Jahre verdrängte Vergangenheit sie wieder einholte, hatte sie versucht, ihre Emotionen im Zaum zu halten. Unterbewusst spürte sie, dass es eine unkontrollierbare Flut sein würde, wenn sie sie einfach losließe. Sie war verantwortlich für Mila und für das zweite Kind, das sie gerade erwartete. Deshalb musste sie sich irgendwie über Wasser halten. Sie war wieder dieses vierzehnjährige Mädchen, das nach der Verhaftung ihrer Mutter im leeren Zimmer ihrer Großeltern sitzt und ihren Rucksack für die Schule packt, um am nächsten Tag der harten Realität ins Auge zu sehen. Und gleichzeitig niemanden wissen lassen, was mit ihr passiert ist. Damals schaffte sie es, alles zu vergraben, es in einer Kapsel der Vergangenheit einzuschließen, in die keine Erinnerungen zurückkehren. Es wird wieder gelingen.

In Lisas Träume wechselten sich Hoffnungen und Ängste ab, die sie in ihrem Herzen trug. Das Bild des glücklichen und gratulierenden Vaters – alles lief im Traum fast genauso ab wie damals, als sie ihrem Vater im Namen von Marie verkündete, dass er Großvater werden würde: dieselben Gesten, dieselben Worte: „Lisa, das ist großartig! Das ist aber eine Überraschung!“ Nur ihre Gefühle waren in dem Traum ganz anders als bei jenem denkwürdigen Frühstück. Damals war sie fassungslos, dass sie die Glückwünsche erhielt, die Marie zustanden; jetzt – in ihren Träumen – war sie überglücklich! Aber schon im nächsten Traumbild waren ihre Gefühle ganz anders. Sie betrat das Kinderzimmer, und ein dreijähriger Junge mit hellblondem Haar saß mit dem Rücken zur Tür auf dem Boden und reagierte überhaupt nicht auf ihr Erscheinen im Zimmer – er ordnete konzentriert seine Spielzeugautos in langen, gleichmäßigen Reihen auf dem Boden. Lisa wachte tränenüberströmt auf. Ihr Herz flatterte wie das eines in den Händen gehaltenen Vögelchens.

Florian saß an seinem Schreibtisch und surfte im Internet. Neben dem Laptop lagen seine medizinischen Unterlagen, die Broschüren der Rehakliniken, die er aus dem Krankenhaus mitgenommen hatte, ein Blatt Papier, auf dem er die Namen der Physiotherapeuten und die Telefonnummern der Rehakliniken für die Wirbelsäule notiert hatte, die er gleich morgen früh anrufen würde. Er brauchte Empfehlungen zu den besten Physiotherapeuten des Landes. Da gerade Sommerferien waren, rechnete er damit, dass viele von ihnen im Urlaub sein würden und daher nicht für die Patienten zur Verfügung stünden. Er musste eine Wahl haben, bevor er eine Entscheidung treffen konnte. Hinter der Wand waren immer wieder die Schreie des Babys und das Geräusch der gleichmäßigen Schritte seines Bruders zu hören. Das Kleine hatte gerade sein erstes Impfpaket erhalten und war deshalb am Abend sehr unruhig und ein wenig fiebrig. Auch Georg hatte heute Abend eine weiße Nacht vor sich.

Seit langem war Marie nicht mehr in der Lage, vor dem Morgengrauen einzuschlafen. In der Dunkelheit versuchte sie um jeden Preis, das Gesicht ihres Babys nachzubilden. Seine hellen Augen, die sie ansahen, als sie sich im Krankenhaus über ihn beugte. Warum gab sie ihn auf? Sie hätte alles dafür gegeben, ihn wiederzusehen, ihn zu umarmen, ihn zu berühren! Ihr Daunenkissen saugte sich in den letzten zwei Monaten jede Nacht mit ihren Tränen voll und wurde zu einem harten, verdichteten Klotz..

Sofia, verärgert über Sarahs Dummheit, schaute in Sebastians Zimmer. Trotz der späten Stunde saß er immer noch in seinem Wohnzimmer. Bilder von Peter und den Enkelkindern lagen verstreut auf dem Kaffeetisch, mehrere Rahmen mit Fotos von Peter waren von den Wänden entfernt. Offenbar wollte Sebastian nach zwanzig Jahren die Dekoration an den Wänden ändern. Neben den Bildern von Peter sollten nun Bilder von Mila, Lea und Adi hängen. Die Enkelinnen mussten den Leitnerhof verlassen, damit ihr Großvater ihre Bilder neben denen seines verstorbenen Sohnes aufhängen konnte. Als Sofia eintrat, warf er ihr einen leicht verwirrten Blick zu – seit sie auf den Leitnerhof gekommen war, hatte sie niemals abends in sein Zimmer geschaut. Die Leitners verbrachten ihre Abende getrennt: Sie plauderte mit Sarah, er schwelgte allein in Erinnerungen an seinen toten Sohn. Wie immer. Sie sind sich nicht in die Quere gekommen. Für Sebastian war klar, dass Sofia wegen ihrer Söhne und ihres Enkels hier war und nicht seinetwegen.

„Sofia! Ist etwas passiert?“

„Nein. Ich habe das Licht gesehen und gedacht, dass du nach den heutigen Nachrichten auch nicht mehr schlafen kannst …“

„Herein. Ich schaue mir gerade Bilder von Lea und Mila an, vielleicht kannst du mir bei der Auswahl helfen … Ich möchte sie neben Peter aufhängen.“

Sofia setzte sich auf der Couch nieder. Sie nahm eines der Fotos von Lea vom Kaffeetisch und betrachtete es einen Moment lang aufmerksam. Das letzte Mal sah sie ihre Enkelin vor etwa zwei Jahren bei einem der seltenen Besuche ihrer Söhne in dem Zentrum für behinderte Kinder, in dem sie seit mehr als einem Jahrzehnt lebte und arbeitete. Da sie ihren 65. Geburtstag feierte, durften ihre beiden Söhne, Schwiegertöchter und Enkelinnen unter den Gästen nicht fehlen. Zu diesem Zeitpunkt gab es noch keine Anzeichen dafür, dass Georgs Ehe in die Brüche gehen würde. Beide spielten vor ihr die einvernehmliche Ehe perfekt. Niemand wollte das Fest und das Glück des Geburtstagskindes stören. Mirjam war zu stolz, um sich bei ihrer Schwiegermutter zu beschweren. Georg fühlte sich in keiner Weise schuldig an den Geschehnissen in seiner Ehe und musste sich daher auch nicht verstellen. Seine jüngste Affäre mit der Kellnerin Anna hat Mirjam mit Bitterkeit überschüttet. Jeder Mitarbeiter des Leitnerhof, Nachbarn, Bekannte, jeder, der sie kannte, wusste von der Affäre – die Gerüchteküche brodelte im ganzen Allgäu. Die einzige Person, die den Kopf in den Sand steckte wie ein Strauß, war Annas Ehemann. Mirjam wollte nicht so tun, als wüsste sie nicht, was vor sich ging. Georgs einmalige Ausbrüche konnte sie jahrelang ertragen, aber eine regelmäßige Affäre mit einer Gasthausangestellten, direkt vor ihrer Nase, war selbst für sie zu viel. In den Augen ihrer Mitmenschen wurde sie immer erbärmlicher. Sofia war zu weit weg, um zu wissen, wie die Ehe ihres älteren Sohnes wirklich aussah. Umso überraschter war sie, als sie einige Wochen nach ihrem Geburtstag erfuhr, dass Georges Scheidung anhängig war und sich nicht mehr aufhalten ließ. Nicht verwundert über Mirjams Entscheidung waren dagegen Sebastian und Florian mit Karin – auch sie fanden, dass Georg zu weit gegangen war. Mirjam mietete eine Wohnung in München, nahm sich einen Anwalt und ihre Ehe war bald zu Ende. Mit dem Scheitern der Ehe begann auch die Affäre zu verblassen. Georg verlor das Interesse an Anna. Schließlich verschwand Anna vom Leitnerhof, als Mirjam ins Gasthaus zurückkehrte. Von der Romanze war im Grunde nichts mehr zu spüren, als Georgs Sinne und Herz von Marie gefangen genommen wurden. Als er jedoch beschloss, seine Beziehung zu Mirjam wieder aufzubauen, entledigte er sich auch gleich seiner ehemaligen Geliebten aus dem Gasthaus. Stattdessen stellte er auf Mirjams Wunsch hin Sarah ein. Das Zerbrechen von Florians Ehe war eine ganz andere Geschichte. Niemand, nicht einmal die Beteiligten, hätte sich so etwas vor drei Monaten vorstellen können, als die Ehe von Karin und Florian in den zweiten Flitterwochen war. Es gibt nun einen Funken Hoffnung, dass die Scheidung doch nicht kommt.

„Sie ist aber groß geworden!“, rief Sofia aus und starrte auf das Foto ihrer Enkelin.

„Wenn wir sie das nächste Mal sehen, werden wir sie wahrscheinlich gar nicht wiedererkennen.“

„Ach, Sebastian, man muss die Hoffnung im Herzen tragen. Lea ist immer noch in Georgs alleinigem Sorgerecht. Mirjam muss alles mit ihm absprechen. Ohne ihn kann sie keinen Schritt machen. Solange das so ist, besteht auch die Hoffnung, dass Lea in den Leitnerhof zurückkehren wird.“

„Ich bin froh, dass du da bist. Dein Optimismus hat mir gefehlt, Sofia. Das kann ich jetzt sehen.“

„Genau wie mir dein Realismus. Langsam gebe ich zu, dass du mit Sarah recht hast.“

„Hast du eine Macke an deiner »Favoritin« gefunden?“, fragte Sebastian mit unverhohlenem Erstaunen.

„Wir müssen sie von hier aus loswerden!“

„Georg wird dir sehr dankbar sein, wenn du ihm einen Vorwand gibst, sie zu feuern. Nach jeder schlaflosen Nacht lässt sie seinen Blutdruck in die Höhe schnellen.“

„Ein Vorwand reicht nicht. Wir können nicht zulassen, dass unser Sohn wieder in den lokalen Medien verleumdet wird.“

„Liam hat ihm versichert, dass er ihn dieses Mal bis nach Straßburg verteidigen würde. Georg muss sich nur entscheiden, ihr einen Einzelfahrschein nach Hause zu besorgen.“

„Aber bis Liam in Straßburg gewinnt, sind wir schon längst untergegangen.“

„Wir?“, dachte Sebastian und lächelte unter seinem Atem. Es war nicht das erste Mal, dass Sofia solche Worte verwendete: »Wir« oder »unser«, wenn es um ihr Gasthaus ging. Sofia begann, sich hier niederzulassen, und er wollte nicht mehr, dass sie wegging.

„Gibt es etwas Konkretes, das du ihr vorwirfst? Denn jeder weiß, dass sie eine Kodderschnauze  hat.“ Sebastian war wirklich erstaunt, dass sein Sohn sie behalten wollte. Sogar vor den Gästen sprach Sarah Georg in einer Form an, die ihn als ihren Chef herabsetzte. Er selbst konnte sich nicht vorstellen, dass es in seiner Zeit als Chef einer seiner Mitarbeiter gewagt hätte, so mit ihm zu sprechen. Am selben Tag hätte er im Leitnerhof nichts zu suchen gehabt.

„Mir gingen die Augen auf. Dieses Mädel hat mich sehr enttäuscht. Sarah ist eine kleine Blenderin. Darüber hinaus ist sie dumm und infantil wie eine Teenagerin.“

„Was soll das heißen, sie ist eine Blenderin? Hat sie etwas auf dem Gewissen, eine Art Auseinandersetzung mit dem Gesetz? Vielleicht sollte Georg sie überprüfen?“, fragte Sebastian ernst und mit Besorgnis im Gesicht.

„Nein, das habe ich nicht gemeint.“

„Was dann?“

„Es geht darum, dass sie Andreas an der Nase herumführt, mit Arthur kokettiert und dem jungen Mohammed schöne Augen macht, wann immer sie Lust hat, einen von ihnen für etwas zu benutzen. Aber in Wirklichkeit sieht sie sich nach hübscheren Mädels um.“

„Bist du dir da sicher?“ Sebastian hob die Augenbrauen, nicht weniger überrascht als Sofia, als Sarah ihr heute ihre sexuelle Orientierung gestand. „Das hätte ich nie gedacht.“

„Sie hat es mir selbst gesagt. Da sie Scherze über Jungs macht, werde ich nicht so tun, als würde mir das gefallen. Nicht nach der jüngsten Geschichte. Worum ging es eigentlich bei dem Streit zwischen Andreas und Mohammed?“

„Ich schätze, ich sollte dich das fragen. Du bist hier die »Geheimdienstagentin«. Aber wenn du es nicht weißt …“

„Alles, was ich von einem der Gäste erfahren habe, war, dass der Kellner den Koch angegriffen hat“ Sofia zuckte mit den Schultern. „Aber worum ging es dabei?“

„Haben sich die Jungs vor den Augen der Gäste geschlagen? Ich glaube, ich sollte mit Georg reden …“, sagte Sebastian nachdenklich. „Er kann nicht zulassen, dass sich seine Angestellten vor den Augen unserer Gäste gegenseitig die Knochen brechen. So kommen wir nie wieder aus den Schwierigkeiten heraus, in die wir nach dem Jan Edelstein-Skandal geraten sind.“

„Wenn Georg kein Problem sieht, sollten wir wohl aus einer Mücke einen Elefanten machen“, sagte Sofia in einem versöhnlichen Ton. „Was die Jungs betrifft, so gibt es meiner Meinung nach auch keinen Grund, sich aufzuregen. Gestern habe ich die beiden nach der Arbeit vor dem Gasthaus Basketball spielen sehen. Und sie hatten Spaß dabei.“

„Vielleicht hatten die Jungs Sarah schon früher durchschaut als wir. Falls sie der Grund für ihren Streit war.“

„Was sonst noch?“

„Mohammed ist ein Muslim, und sie sind sehr überempfindlich, was ihren Glauben angeht.“

„Mohammed ist im Allgemeinen leicht reizbar. Er erinnert mich an Georg von vor vielen Jahren.“ Sofia seufzte. „Ich kann dem Jungen nicht lange böse sein.“

„Von vor Jahren? Du redest so, als ob Georg sich jemals verändert hätte.“

„Denn er hat sich verändert, und du weißt es. Du willst es bloß nicht zugeben.“

„Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer.“

„Du würdest ihm endlich Anerkennung zollen!“

„Ich mache das ständig“, erwiderte Sebastian. Damit er Sofia nicht noch mehr verärgert, schlug er vor: „Lasst uns gemeinsam Wein trinken!“

„Ich habe heute eigentlich schon meine Norm getrunken.“

„In unserem Alter gibt es keine Norm mehr.“

Sebastian stand auf, um die Gläser zu holen. Sofia öffnete unterdessen Peters Fotoalbum. Auf allen Bildern befand sich Peter nur mit seinem Vater.

„Ich bin auf keinem der Fotos zu sehen. Es ist, als ob ich gar nicht existiere!“, rief Sofia entrüstet aus.

Sebastian stellte die Weingläser auf den Tisch und setzte sich neben seine Frau auf das Sofa. Er nahm ihr das Album aus ihren Händen, drehte es auf den Kopf, öffnete die Rückseite und zeigte Sofia den Inhalt. Die Bilder auf der Rückseite des Albums zeigten Peter mit seiner Mutter.

„Es ist wohl an der Zeit, die Fotos wieder in eine chronologische Reihenfolge zu bringen“, sagte Sebastian und reichte seiner Frau ein Glas Wein. Den zweiten nahm er selbst.

„Auf unser nächstes Enkelkind!“ Sofia stieß mit ihm an.

„Auf dich, Sofia!“, fügte Sebastian hinzu und lächelte seine Frau an.

„Und auf die Harmonie in unserer Familie!“

Sofia nippte an ihrem Wein, als sie plötzlich ein Foto von ihnen beiden mit Adi auf dem Tisch sah. Sie nahm das Foto in die Hand und starrte es einen Moment lang mit ungläubigem Gesichtsausdruck an. Auf dem Bild hält Sofia ihren Enkel in den Armen, Sebastian stand an ihrer Seite. Beide schauten sich an und lächelten sich offenherzig an.

„Georg hat es mir heute gebracht“, erklärte Sebastian. „Man muss zugeben, dass es eine schöne Aufnahme ist.“

„Wie und wann hat er uns so erwischt?“

„Georg war schon immer ein kluger Kopf.“

„Er kommt nach seiner Mama.“

„Er ist auch wie ich!“

„Oh ja! Er ist so dickköpfig wie ein Esel.“

„Äh was!“, rief Leitner mit gespielter Entrüstung. Daraufhin lachten sie beide. Sebastian legte den Arm um seine Frau. Sie legte ihren Kopf auf seine Schulter. Genau wie in den alten Zeiten.

Es schien, dass zumindest bei den Leitner-Senioren der Durchbruch und der Nachtschreck überwunden waren.

1 Der Schahada : „Es gibt keinen Gott außer Gott“ „Mohammed ist der Gesandte Gottes“.

2 Allahu Akbar! – Gott ist groß!

Bezsenność w Allgäu

Wiadomość, że Karin spodziewa się dziecka, przekazana przez Floriana rodzinie przy kolacji, wywołała oczywiście wielkie poruszenie wśród mieszkańców Leitnerhof. Oto po długiej nocy wzeszło na niebo słabe słońce. Widmo drugiego rozwodu w rodzinie zaczęło wreszcie znikać sprzed oczu Sebastiana. I chociaż Florian żadnych deklaracji przy kolacji nie składał, to w najbliższych jego wstąpiła nadzieja, że podejmie on wreszcie walkę z kalectwem. Dla Georga wystarczyło, żeby następnego dnia nie znalazł w koszu pustej butelki po alkoholu, żeby stwierdził do rodziców, że to tylko kwestia czasu, jak Florian rozpocznie rehabilitację. Naturalnie była obawa, czy już nie jest za późno. Od wypadku minęło dobre ponad dwa miesiące, ale teraz nikt nie chciał zapeszać nadziei, która ledwie co powróciła.

Sofia, siedząc przed domem przy lampce wina z Sarą, jak to już było u niej w wieczornym zwyczaju, nie omieszkała dać wyraz tym nadziejom, oczywiście na swój sposób:

– Wygląda, że nie długo stanę się tu zbędna.  I przyjdzie mi się pakować do wyjazdu.

–  Ponieważ spodziewasz się, że zaprzeczę, to nic nie odpowiem.

– Naprawdę cieszę się, że tak spędzasz ze mną każdy wieczór, ale cieszyłabym się jeszcze bardziej, gdybyś czasem dla odmiany spędziła wieczór z kimś o połowę młodszym ode mnie.

– Na przykład?

– Choćby ten młody dentysta, co jest tu u nas od tygodnia. Przystojny, miły, dowcipny.

– Ta, uroczy. Stale ma jakieś awarie w pokoju. Truje tyłek po kilka razy na dzień, jak nie cieknącym kranem, to brakiem Wi-Fi, spaloną żarówką, niedomykającym się oknem. Już nie jestem w stanie zliczyć tych usterek.

– Po prostu szuka pretekstu do kontaktu z tobą. I właściwie to nie rozumiem, dlaczego mu odmówiłaś, gdy chciał się z tobą umówić na kawę do centrum Allgäu.

– Mam zdrowe zęby.

– Rzeczywiście. Kąsasz tak mocno, że odstraszasz każdego, kto się próbuje do ciebie zbliżyć.

– Cóż poradzę, że faceci interesują mnie tylko jako obiekt do wbijania im szpilek w tyłek?

– Nic. Tylko szkoda lata, Sara. Lato jest tylko raz w roku i … raz w życiu.

– Tak jak i jesień, Sofia.

– Ja już swoje gorące lato przeżyłam, jesień też mam za sobą. Dziś rozmawiamy o tobie, a nie o mnie. Nigdy nie marzyłaś o wielkiej miłości?

– Nadal marzę. Tylko nie ma w niej miejsca na królewicza z bajki.

– W takim razie na kogo jest?

– Na królewnę.

– Oh, nie. – Sofia zaskoczona totalnie, ale też jakby i zawiedziona. – Naprawdę?

– Komu, jak komu, ale sądziłam, że tobie akurat ten szczegół nie umknie.

– Widocznie się starzeję, bo myślałam, że szukasz mężczyzny, którego ambicją jest poskromienie złośnicy.

– To już wiesz, że żadnego faceta nie szukam.

– Nie, no szkoda. Ty i mój syn tak uroczo się kłócicie, że aż czasami iskry lecą. –  Sofia roześmiała się – Mam tylko nadzieję, że nie masz za złe matce tych małych złudzeń?

– Oczywiście, że nie. Szczerze mówiąc, to nawet zaczęłam Georga trochę lubić. Twardy z niego chłop!  – powiedziała Sara z nieudawanym uznaniem – No, ale oczywiście z tych iskier żaden ogień nie pójdzie.

– Po tym, co właśnie powiedziałaś, to już nie ma o czym mówić. Choć nadal uważam, że takie utarczki słowne to potrafią czasem wywołać prawdziwy pożar.

– Już jeden poszedł.

– Ach, Marie. – Sofia wykrzywiła twarz.  – Ona jest dokładnie taka, jaka była jej matka – cała Hanna Huber.

– Nie lubiłyście się.

– Delikatnie mówiąc. Znosiłyśmy się jedynie ze względu na naszych mężów. Sebastian i Lorenz …  – Sofia roześmiała się – Oni to bez siebie nie mogą. Zobaczysz, że jutro najdalej Sebastian wybierze się do Hubers Alp.

Obie wybuchły śmiechem.

– A co do Marie, to zapewniam cię, że nikt tu jej nie pragnie. Nawet Georg. Znam mojego syna.

– No, a Karin?

– Ona na szczęście nie ma nic wspólnego z tą odrażającą dumą Huberów!

– Jesteś tego pewna?  Wygląda na twardą sztukę.

– Pozory mylą. Chrzciny będą już w Leitnerhof. Możesz mnie wziąć za słowo.

Sara nic na te zapewnienia Sofii nie odpowiedziała. Nie zamierzała podkopywać ani jej nadziei, ani pewności siebie. Ceniła jej inteligencję i bystrość. Jednak rozumiała, że nawet najbardziej bystre oko kobiety zaślepi matczyna miłość. A Sara już zdążyła się zorientować, że Sofia nie odbiega pod tym względem od innych matek. Widziała, to co chciała widzieć, a nie to, co było.

– Tylko mnie zdradź, co?

– Wstydzisz się tego, że podobają ci się kobiety?

– Skądże znowu! Po prostu popsułabyś mi zabawę.

– No, tak, mogłabyś zapomnieć o wykorzystywaniu Andreasa przy każdej bzdurnej okazji, o darmowej odwózce do domu o każdej porze dnia i nocy przez Arthura, czy też o kawie na zawołanie od Mohammeda.

– A skąd ty, to wszystko wiesz?

– Kochana, przede mną tu się nigdy nic nie ukryło. Ale nie złam czasem serca młodemu z kuchni!

– Spokojnie, nie mogłabym. – odparła Sara z nieskrywanym ubawem na twarzy. – Mohammed to taki uroczy dzieciuch. Naiwność ma wypisaną na twarzy.

– Uważaj, Sara!  Bo twoja beztroska zabawa dla takiego chłopca może skończyć się urazem do kobiet, który w dodatku może mu pozostać do końca życia. – powiedziała niespodziewanie całkiem poważnie Sofia.  – Wystarczy, że ten jego brat już jakiś …wykoślawiony.

– Och, nie przesadzaj! Ten młody to ma już przez samą religię wpojony odpowiednio pogardliwy stosunek do kobiet. A braciszek pewnie też robi mu niezłą siarę z mózgu. Bo ten to, jakby mógł, to utopiłby kobietę w łyżce mętnej wody z pięć razy!

– Widocznie go kiedyś jakaś tak go ukąsiła, że teraz on wszystkie kąsa po kolei. Nie ma dymu bez ognia. – stwierdziła filozoficznie Sofia – I ty też nie baw się zapałkami. – zakończyła rozmowę Sofia. W jednej chwili znikła cała jej ogromna sympatia do dziewczyny. Nie znosiła wszelkiego oszustwa. A krypto – lesbijka, która zabawiłaby się uczuciami jej bynajmniej już ani młodych, ani naiwnych synów, zapłaciłaby jej za to słono. Nie mogła też w tej chwili nie pomyśleć o Janie Edelsteinie. „Ale nawet on nie oszukiwał kobiet dla pustej rozrywki!”  – pomyślała, kiedy zabierała  swój pusty kieliszek ze stolika z zamiarem udania się do siebie. 

Dochodziła już północ, kiedy Karin weszła do kuchni, żeby zaparzyć sobie ziołową herbatę na sen – po dzisiejszej wizycie w Leitnerhof nie mogła zasnąć. Przy stole zastała Lisę siedzącą przy otwartym laptopie. Zajrzała jej zza pleców i zobaczyła  stronę o autyzmie.

– Lisa! Posłuchaj mnie!

Lisa niechętnie podniosła głowę znad komputera.

– Co?

– Za rok skończę czterdzieści lat. Ostatni raz byłam w ciąży, jak miałam osiemnaście lat. Peter był z zespołem Downa. Powinnam chyba do końca ciąży siedzieć w piwnicy i zdrapywać tynk ze ścian z nerwów.

– Nie da się porównać zespołu Downa ze spectrum autyzmu.

– Pewnie, że nie.  Peter, gdyby żył, to do końca życia prawdopodobnie wymagałby opieki. A Finn, jak sama powiedziałaś, jest samodzielny: mieszka osobno, pracuje.

– Ta, jeszcze uprawia sport — oczywiście niezespołowy, chodzi z ojcem i bratem do meczetu co piątek. Wszystko się zgadza. Tylko w przeciwieństwie do Petera, który kochał cały świat i wszystkich bez wyjątku, co go otaczali, Finn jest równie empatyczny co   pluszowy miś.

–  Jak pluszowy miś?

– Lili porównała go do Teddy Bear.

– Mała mądralińska. Coś jak nasza Marie?

– O nie! Ta mała wie, czego chce. Na wszystko ma swoje zdanie. I nie ma jeszcze dziewięciu lat!

– Mówisz, że da mu popalić?

– Na razie jest spokojną, wesołą, dobrze ułożoną dziewczynką. Ale za parę lat?  – Lisa wzruszyła ramionami. – Będzie żałował, że się nie konwertował. – zakończyła skwaszona.

– Spodobała ci się, co?

– Ma charakter. – przyznała Lisa. – Ale to wszystko nie zmienia faktu, że ja nie chcę urodzić żadnego Teddy Bear! Moje dziecko ma mnie kochać, odpowiadać na moje uczucia, rozumiesz! Inaczej po co to wszystko?

– Och, Lisa! – Karin przysiadła się obok siostry i objęła ją ramieniem. – Oczywiście, że twoje dziecko będzie cię kochało.  Tylko przestań już o tym rozmyślać! – powiedziała Karin i zamknęła laptop.

– A ty? Będziesz robiła badania?

– Trzeba wiedzieć, na co się przygotować. Ale póki co, to mam obecnie ważniejsze zmartwienia.

Karin puściła Lisę, oparła plecy o ścianę. Lisa przyglądała się jej pytająco. Wreszcie  po chwili zamyślenia się odzywa:

–  Ty masz zawód. Jesteś niezależna.  A ja?

–  Tato nie pozwoli ci głodować. Tu zawsze już będzie twój dom.

– I co dalej?

– Ty masz zawsze wybór.

– Wybór!  – Karin prychnęła. – Może zamienisz się ze mną?

– Zamiana dżumy na cholerę? No, proszę bardzo!

– W końcu wiesz, co się kryje pod twarzą Mr Hyde`a.

Lisa wzięła do ręki kawałek zasłony wiszącej w oknie i zakryła nią wymownie twarz. 

 – Nie mamy już szesnaście lat. Minął czas szukania księcia z bajki. Trzeba obniżyć loty.

 – Zgoda, ale nie żeby zaraz zaryć dziobem po piachu.

 – Dziecko wymaga … gotowości pójścia na kompromis.

–  Kompromis z butelką whisky?

Karin popatrzyła z niedowierzaniem na Lisę.

– Lisa, chwila! Ty, chyba nie bierzesz pod uwagę …

 – A ty nie?

Karin milczała.

– Tyle że u mnie nie ma co brać pod uwagę … Trzy siostry muzułmanki, córeczka to jego  sacrum – „Liliane” – Lisa starannie wymówiła pełne imię Lili, po czym dodała kwaśno – A do tego była dziwka.

– Lisa!

– To są fakty, Karin. Liam nigdy na to nie pójdzie!

–  Spójrz na to z tej jaśniejszej strony, może właśnie w tym tkwi twoje szczęście?

–  W czym?

– Normalnie, gdybyś usłyszała słowo „islam”, to uciekałabyś, gdzie pieprz rośnie.

– Pewnie tak … Jednak Liam nigdy sam nie przeszedł na islam.

– Ale jest go blisko.

– Za blisko. – przyznała głucho Lisa.

– Pamiętaj, że szahada33 to tylko dwa zdania i … po zawodach!

– Tylko, dlaczego nie mogę uciec wrażeniu, że cokolwiek bym nie zrobiła, jakkolwiek się nie obróciła, gdzie nie poszła, to zawsze stoję w tym samym martwym punkcie?

– Ty drepczesz w miejscu, a czuję się, jak bym była zawrócona z połowy drogi. – Karin wypuściła  powietrze z płuc. – Żeby Florian, choć zaczął walczyć o siebie!

–  Teraz to już chyba nie ma wyjścia.                            

–  Lisa, wyjścia to JA nie mam! –  powiedziała Karin dobitnie.

Dla Liama szykowała się noc z oczami błądzącymi po suficie. Wystarczy, żeby człowiek na chwilę przestał rejestrować zmiany zachodzące dookoła niego, a rzeczywistość nakryje go czapką. A Liam czuł się tego wieczoru powalony z nóg – total umgehaut i to dwa razy z rzędu! Najpierw przez Lisę – wiadomością o dziecku. A teraz jeszcze przez własną córkę. Nie ma rodzica, który nie byłby zadowolony z tego, że jego dziecko lubi szkołę. Jednak sytuacja, że dziecko lubi szkołę bardziej od wakacji, to już nie jest żaden powód do radochy. Nawet nie zauważył, kiedy jego Lili zaczęła się w tym ogromnym domu czuć samotna i opuszczona.  Zauważyli to za to Yasmin i jego ojciec. Yasmin, odkąd otwarła salon kosmetyczny, nie miała już czasu na zajmowanie się Lili, jak dawniej. Prowadzenie interesu wymagało zaangażowania, zwłaszcza, gdy się startowało i miało ambicję nie zakończyć przedsięwzięcia klapą. Dziewczyny powyrastały i Lili, plątając się nieustannie pod nogami jego nastoletnim siostrom, zaczęła grać im na nerwach. Lili od roku każdy dzień szkoły kończyła w świetlicy. Nigdy się nie skarżyła, bo miała tam koleżanki i kolegów. Zaczynało jednak brakować już zajęć pozaszkolnych, na które można by jeszcze Lili zapisać, byle tylko zapełnić jej czas do momentu, aż on sam może się nią zająć. Jedyne rozwiązanie na wietrzność to kopnąć w kalendarz, wszystkie inne są tylko na krótszą i dłuższą metę. Także rozwiązanie sprzed ośmiu lat, żeby powrócić z Monachium do rodzinnego domu kiedyś w końcu się musiało zdezaktualizować. Jego ojca, który od dawna myśli jak muzułmanin, nic bardziej nie mierziło, jak fakt, że się do tej pory nie ożenił. Czyż Prorok nie stwierdził, że w raju nie ma miejsca dla kawalerów? Myśl, że odpuści teraz, byłaby więcej jak naiwna – przy każdej kolacji będzie słyszał jedno upierdliwe pytanie wypowiadane na wszystkie możliwe sposoby, a presja wobec niego będzie rosła równo z brzuchem Lisy! Proste rozwiązania są najlepsze. Może dla innych, na pewno nie dla niego!  – Te i inne myśli krążyły po Liama głowie, kiedy obracał w dłoni grzechotkę, przyglądając się jej przy poświacie księżyca.

17 lat temu awersja syna do ojca z powodu śmierci matki okazała się być silniejszą od uporu Klausa. Liam nie tylko odmówił przyjęcia islamu, ale jeszcze zaraz po maturze wyjechał do Monachium z zamiarem nie wracania do rodzinnego domu. Przez kolejne dziewięć lat odwiedzał dom rodzinny jedynie w wakacje – zimą by pojeździć na nartach, a latem, żeby po wspinać się po górach. Dopiero dramatyczna sytuacja z Lili sprawiła, że zmienił zdanie. Miłość do córki okazała się być mocniejsza od dawnych urazów do ojca. Decyzji nigdy nie żałował. Lili miała dobre dzieciństwo, a on docenił rodzinę, którą zyskał po powtórnym ożenku ojca. Drugie małżeństwo ojca niczym nie przypominało pierwszego. I była to zmiana na plus. Trudno było Liamowi nie oddać ojcu szacunku, za to, co zrobił dla Finna, za to jakim był ojcem dla jego młodszego rodzeństwa. Dawne żale i pretensje zostały pogrzebane. Teraz jednak sielanka zaczynała dobiegać końca. Wydawało się, że to tylko kwestia czasu, jak miny znowu zaczną im wybuchać pod stopami.

Mohammed otworzył na oścież okno i rozwarł zewnętrzne okiennice, które wciągu dnia w starym domu utrzymywały temperaturę w granicach pozwalających funkcjonować jego mieszkańcom bez klimy. Wysoko, w Alp ludzie nawet w środku lata nie rezygnowali z puchowych kołder, tu na dole, w dolinie, w drugiej połowie lipca, temperatura nawet w nocy nie spadała poniżej 20 stopni. Usiadł na parapecie, oparł plecy o wewnętrzną ściankę okna, a stopy o blat biurka stojącego przy oknie. Powiódł oczami po rozświetlonym gwiazdami niebie. Przymknął powieki i spróbował pod nimi odtworzyć smutną i poważną twarz Mili. W Leitnerhof już wcześniej widział jej zdjęcie na biurku Floriana. Ilekroć przynosił mu posiłek do pokoju, to nie mógł od niego oderwać oczu. Na fotografii twarz Mili była pogodna i beztroska, a usta i oczy śmiały się figlarnie do każdego, kto spoglądał na zdjęcie. Co zgasiło w ślicznej dziewczynie radość w środku lata? Rozstanie rodziców? Liam radził mu zachować do niej dystans niemal, jak do kobiety ubranej w nikab albo burkę. „Dlaczego?” -zastanawiał się chłopak. Dzięki Sofii Leitner dowiedział się, że Mila studiuje śpiew i taniec współczesny, ale także sporo na temat samego charakteru dziewczyny, który wedle słów jej babci jest tym, co zapisali jej w samym imieniu rodzice – uosobieniem łagodności i słodyczy. Oczywiście on żadnych pytań odnośnie do dziewczyny nigdy nie stawiał Sofii. Po prostu przy obiedzie Sofii usta się nie zamykały, choć raczej nie było to związane ze spożywaniem posiłku. Mohammed mimowolnie uśmiechnął się pod nosem – jego matka w porównaniu z Sofią Leitner to była powściągliwa niczym królowa brytyjska Elżbieta II. Niemniej chciałaby zobaczyć Milę równie roześmianą, co na tym zdjęciu. Taniec? Trzy lata temu Liam chciał go zabrać do klubu breakdance, który jeszcze 20 lat temu zakładał z kolegami tu w Allgäu. Ale wtedy uznał, że to nie dla niego. W dodatku ojciec zaraz się napiął, że zacznie się niewinnie – amerykańskie klimaty, muzyka czarnych: rock & roll, hip-hop, soul, funk, deep house, pop, house music, break-dance itd., a skończy za rok albo dwa na techno party z całą jej zawartością – wóda lejąca się strumieniami, prochy i seks no limits. „To nie jest rozrywka dla muzułmanina!” – to była odpowiedź, którą on usłyszał od ojca. Jednak to, co ich ojciec powiedział Liamowi po wyjściu z pokoju, nadal nie był świadomy: „Już raz wyciągałem jednego syna ze szlamu i nie chcę powtarzać tej zabawy. Czy to jasne?” W efekcie czego Finn miał dziś więcej gracji na parkiecie od niego! No i jak on ma takiej dziewczynie jak Mila zaimponować? Sport, to co innego — nie było chyba dyscypliny, której by jeszcze nie spróbował. Poza może szachami. Ale gra w szachy to nie na jego temperament. Sport musiał wyzwalać w nim adrenalinę, rywalizację i full speed — czyste szaleństwo. Tyle że większość dyscyplin zarzucał już po roku. Zawsze według tego samego schematu: zapalał się, wyznaczał sobie ambitny cel, szybko go osiągał, po czym przychodziła nuda i zaczynał się rozglądać za czymś nowym. Ojciec zawsze mu powtarzał, że dopóki się w coś nie włoży całego swojego serca, to żadnej pasji w sobie do niczego nie odkryje. „Słomiany zapał”. – skwitował słowa ich ojca Liam, nie omieszkując przy tym zacytować Marka Twaina: „Jeśli się chce by mężczyzna czy chłopiec pożądał danej rzeczy, należy ją jedynie uczynić trudno osiągalną. Mohammed ma wszystko w zasięgu swojej ręki. No, więc masz rezultat swoich metod wychowawczych”. Fakt. Co ma robić w życiu, nadal też nie wiedział. „Zostań aktorem, będziesz mógł robić wszystko i … nie robić nic”. – kpił sobie z niego brat. Nie bez racji. Tylko, co on poradzić miał, że jego zawsze bardziej interesowało to, czego jeszcze nie spróbował, od tego, czym się akuratnie zajmował? Teraz też od kuchni bardziej już go kręciła stajnia. Pierwszy raz wsiadł na konia jako dwunastolatek, podczas wakacji z rodzicami, chyba w Emiratach? Oczywiście jak wrócił, to natychmiast chciał kontynuować naukę jeździectwa. Nie trwało to za długo. Czemu zarzucił jazdę konną i dla jakiej innej dyscypliny ją zdradził? Sam już nie pamięta. Dziś tego naturalnie żałował. „Ciekawe czy Mila jeździ konno? W końcu wychowała się w gospodarstwie z końmi.” – zastanawiał się chłopak. Mohammed zaparzył się po raz drugi na gwieździste niebo. Która gwiazda jest jego i gdzie ona go zaprowadzi? Na biurku zamrugała komórka. Chłopak zeskoczył z okna i wziął telefon do ręki. To kumpel Rafael przypominał mu o spływie kajakowym w sobotę. Nie namyślał się długo, jak odpisał, że nie może, bo ma robotę w zajeździe. Niezbyt to było zgodne z prawdą – sobotę miał wolną. Ale okłamywanie niewiernych wielkim grzechem nie było, jeśli w ogóle było. Musiał przekonać brata do zabrania go jego starego breakdance klubu w sobotę, zanim ten wyleci do Ameryki. Liam zaczynał w łamańcu, jak miał dziesięć lat – nawet dziś jak dobrze się rozkręci, to kopnie salto do tyłu. On ma osiemnaście – skompromituje się tam na maksa! Nie ważne, najwyżej połamie nogi, ręce i skręci kark. „Allahu Akbar!2 Co ma być, to będzie!” – pomyślał, odkładając komórkę na biurko. Po czym dał nura do łóżka. Jutro z samego rana musi być na targu z Georgiem.

Również w Alp i w Leitnerhof mieszkańcom sen spełzał dziś z powiek. Karin leżąc w łóżku przeglądała w swoim telefonie zdjęcia rodzinne. Po głowie chodziło jej jedno pytanie: jak też Mila zareaguje na rodzeństwo? Obok niej śpiąca Mila rzucała się niespokojnie przez sen. Karin odłożyła telefon na szafkę przy łóżku, odgarnęła włosy z twarzy córki i przytuliła się do niej.

Od czasu powrotu Mili z Monachium, gdy jej przeszłość – wyparta z pamięci przez dwadzieścia pięć lat – powróciła do niej, starała się trzymać w ryzach swoje emocje. Podświadomie czuła, że gdyby tylko tama puściła, to  byłaby to powódź nie do opanowania. Była odpowiedzialna za Milę i za to drugie, dopiero co oczekiwane dziecko. Musiała się jakoś trzymać. Znowu była tą czternastoletnią dziewczyną, która po aresztowaniu matki siedzi w pustym pokoju swoich dziadków i pakuje plecak do szkoły, żeby następnego dnia stawić czoło trudnej rzeczywistości i nikomu nie dać poznać po sobie, co ją spotkało. Wtedy się udało wszystko zakopać, zamknąć w kapsule przeszłości, do której nie wraca się żadnymi wspomnieniami. Znowu się uda. 

Lisy marzenia senne na przemian miksowały nadzieje i obawy. Obraz jej ojca szczęśliwego i gratulującego jej – wszystko przebiegało we śnie niemal dokładnie tak, jak wtedy, gdy oznajmiała ojcu w imieniu Marie, że będzie dziadkiem: te same gesty, te same słowa: „Lisa to wspaniale! To dopiero jest niespodzianka!” Tylko jej uczucia były zgoła odmienne we śnie od tych podczas tamtego pamiętnego śniadania. Wtedy była skonsternowana, że odbiera gratulacje, które należą się Marie, teraz – w marzeniach sennych – była przeszczęśliwa! Ale już w kolejnym sennym obrazie jej uczucia były zgoła odmienne. Wchodziła do dziecinnego pokoju, a na podłodze siedział tyłem do drzwi trzyletni chłopczyk o jasnych blond włosach i w ogóle nie reagował na jej pojawienie się w pokoju – układał w skupieniu, w długich i równych rzędach swoje samochodziki na podłodze. Lisa obudziła się cała zalana łzami, z sercem trzepocącym jak u schwytanego ptaka.

Florian siedział przy biurku i przeglądnął internet. Obok laptopu leżała jego dokumentacja medyczna, zabrane ze szpitala prospekty rehabilitacyjnych centrów, kartka papieru na, której zapisywał nazwiska fizjoterapeutów, numery telefonów z ośrodków rehabilitacji kręgosłupa, do których miał zamiar wykonać telefony z samego rana. Potrzebował opinii na temat najlepszych fizjoterapeutów w kraju. Były wakacje, więc spodziewał się, że wielu z nich będzie na urlopach, w związku, z czym nieosiągalnych dla pacjentów. Musiał mieć jakiś wybór, zanim podejmie decyzję. Za ścianą słychać było co raz płacz dziecka i odgłos jednostajnie odmierzanych kroków brata. Malec otrzymał właśnie swój pierwszy pakiet szczepionek, przez co wieczorem był rozpalony i trochę gorączkował . Georg miał też dziś białą noc przed sobą.

Marie już od dawna nie zasypiała przed świtem. W ciemnościach, za wszelką cenę, próbowała odtworzyć twarz swojego dziecka. Jego jasne oczy, które patrzyły na nią, kiedy pochylała się nad nim w szpitalu. Dlaczego z niego zrezygnowała? Tak bardzo żałuje! Oddałaby wszystko, żeby go jeszcze raz móc zobaczyć, przytulić, dotknąć.  Jej puchowa poduszka przez ostatnie dwa miesiące, od nasiąkania co noc jej łzami, stała się twardym, zbitym klocem.

Sofia rozdrażniona głupotą Sary zajrzała do Sebastiana, który mimo późnej pory nadal siedział w swoim gabinecie. Na ławie porozrzucane były zdjęcia Petera oraz wnuków, kilka ramek ze zdjęciami Petera było pościąganych ze ścian. Sebastian najwyraźniej po 2o latach zamierzał dokonać zmiany dekoracji na ścianie. Obok zdjęć Petera miały teraz zawisnąć zdjęcia Mili, Lei oraz Adama. Wnuczki musiały opuścić Leitnerhof, żeby dziadek zapragnął umieścić ich fotografie obok zdjęć nieżyjącego syna. Kiedy Sofia weszła, podniósł na nią cokolwiek zdziwiony wzrok – odkąd zawitała do Leitnerhof nigdy do tej pory nie zajrzała tu wieczorem. Ona spędzała wieczory na pogaduszkach z Sarą, on – samotnie na wspomnieniach o zmarłym synu. Jak zawsze. Nie wchodzili sobie w drogę. Dla Sebastiana było jasne, że Sofia jest tu z powodu synów, wnuka, a nie dla niego.

– Sofia! Coś się stało?

– Nie. Widziałam światło i pomyślałam, że po dzisiejszych nowinach też nie możesz zasnąć …

– Wejdź. Przeglądam zdjęcia Lei i Mili, może pomożesz mi wybrać … chcę je zawiesić obok Petera.

Sofia siada na kanapie przy ławie. Bierze jedno ze zdjęć Lei. Ostatnio widziała ją ze dwa lata temu, podczas jednych z tych rzadkich odwiedzin, które składali jej synowie wraz rodzinami w ośrodku dla dzieci z upośledzeniem, w którym zarówno mieszkała, jak i pracowała od dwóch dekad. Były jej 65 urodziny, więc nie mogło pośród gości zabraknąć także jej dwóch synów, synowych oraz wnuczek. Wtedy jeszcze nic nie wskazywało, że małżeństwo Georga się rozpadnie. Oboje dobrze grali przed nią zgodne małżeństwo. Nikt nie chciał psuć fety i dobrego samopoczucia solenizantce.  Miriam była zbyt dumna, żeby się żalić teściowej, a Georg nie poczuwał się do żadnej winy za to się działo w jego małżeństwie i w zasadzie niczego nie musiał udawać. Jego ostania afera z kelnerką Anną przelała czarę goryczy u Mirjam. O tym romansie wiedział każdy pracownik Leitnerhof, sąsiedzi, znajomi, każdy, kto ich znał – od plotek huczało w całym Allgäu. Jedyną osobą, która chowała głowę w piasek, jak struś, był mąż Anny. Mirjam nie zamierzała udawać, że nie wie.  Mogła całymi latami znosić pojedyncze wyskoki Georga, ale regularny romans z pracownicą zajazdu, pod jej nosem, to nawet, jak na nią, było już za wiele. Robiła się żałosna w oczach otoczenia. Sofia była zbyt daleko, żeby wiedzieć, jak małżeństwo jej starszego syna wygląda naprawdę. Stąd i zaskoczenie, gdy parę tygodni po swoich urodzinach dowiedziała się, że rozwód Georga jest w toku i tego nie da się już zatrzymać. Zaskoczeni decyzją Mirjam za to nie byli Sebastian i Florian z Karin – oni też uznali, że Georg posunął się za daleko. Mirjam wynajęła mieszkanie w Monachium, wzięła adwokata i wkrótce małżeństwo ich zakończyło swój żywot. Wraz zaś upadkiem małżeństwa i romans zaczął wygasać. Georg stracił zainteresowanie Anną. Ostatecznie Anna zniknęła z Leitnerhof po powrocie do zajazdu Mirjam. Po romansie w zasadzie śladu już nie było, kiedy zmysły i serce Georga zawładnęła Marie. Jednak, kiedy podjął decyzję, żeby odbudować związek z Mirjam, to natychmiast pozbył się też z Leitnerhof byłej kochanki. W zamian na prośbę Mirjam zatrudnił Sarę. Inaczej było z rozpadem małżeństwa Floriana, którego nikt, łącznie z samymi zainteresowanymi, nie wyobrażał sobie jeszcze trzy miesiące temu, gdy w małżeństwie Karin i Floriana trwał w najlepsze niekończący się drugi miesiąc miodowy. Teraz pojawiło się światełko nadziej, że do rozwodu jednak nie dojdzie.

– Ależ ona wyrosła! – zawołała Sofia wpatrując się w zdjęcie wnuczki.

– Jak następnym razem ją zobaczymy, to pewnie jej wcale nie poznamy. 

– Ach, Sebastian, trzeba mieć nadzieję w sercu! Lea jest nadal pod wyłączną prawną opieką Georga. Mirjam musi z nim wszystko konsultować, bez niego nie może zrobić żadnego ruchu.  A póki tak jest, to jest i nadzieja, że Lea wróci do Leitnerhof.

– Cieszę się, że tu jesteś. Brakowało mi twojego optymizmu, Sofia. Teraz to widzę.

– Mnie zaś twojego realizmu. Zaczym przyznawać ci rację w sprawie Sary.

–  Czyżbyś znalazła rysę u swojej faworyty? – Sebastian z niekrywanym zdumieniem.

–  Musimy się jej pozbyć stąd!

– Georg będzie ci bardzo wdzięczny, jak dasz mu pretekst do zwolnienia jej. Podnosi mu ciśnienie po każdej niedospanej nocy.

– Pretekst to za mało. Nie potrzeba nam, żeby naszego syna znowu obsmarowywały wszystkie lokalne media!

– Liam zapewnia, że tym razem będzie go bronił aż po sam Strasburg. Niech tylko Georg zdecyduje się jej wręczyć bilet do domu w jedną stronę.

– Tylko zanim Liam wygra w Strasburgu, to my popłyniemy.

 „My?” – Sebastian uśmiechnął się pod nosem. Nie po raz pierwszy Sofia mówiąc o ich rodzimym interesie użyła słowa: „my”, „nasz”. Zaczynała się tu zadamawiać, a on wcale już nie pragnął, żeby wyjechała.

– Coś konkretnego jej zarzucasz?  Bo to, że buzię ma niewyparzoną, to każdy wie. 

Sebastian naprawdę dziwił się synowi, że on ją trzyma. Sara nawet przy gościach zwracała się do Georga w sposób urągający mu jako jej szefowi. On sam nie wyobrażał sobie, by za czasów, gdy on tu rządził, któryś z jego pracowników tak się do niego śmiał odezwać. Nie miałby, co szukać w Leitnerhof jeszcze tego samego dnia!

– Przejrzałam na oczy. Ta dziewczyna bardzo mnie rozczarowała. Sara to mała oszustka. Do tego głupia i infantylna jak nastolatka.

– Jak to oszustka? Ma coś na sumieniu, jakiś zatarg z prawem? Może Georg powinien ją sprawdzić? –  zapytał Sebastian poważnie, z niepokojem na twarzy.

– Nie. To nie to miałam na myśli.

– Więc co?

– A to, że wodzi za nos Andreasa, mizdrzy się do Arthura, robi maślane oczka do Mohammeda, ilekroć ma ochotę, wykorzystać któregoś z nich do czegoś. Ale tak naprawdę to wzrokiem wodzi po co ładniejszych dziewuchach.

– Jesteś tego pewna? –  Sebastian podniósł brwi wcale nie mniej zaskoczony od Sofii, gdy Sara się jej dziś przyznawała do swojej orientacji. – Nigdy bym nie przypuszczał.

– Sama mi się przyznała. A że robi sobie żarty z chłopców, to nie będę udawała, że mi się to podoba. Nie po ostatniej aferze.  Tak w ogóle to, o co była ta chryja między Andreasem i Mohammedem?

– To ja chyba powinienem się ciebie o to zapytać. To ty tu jesteś od wywiadu. Ale skoro nie wiesz …

– Wszystko, co wyciągnęłam od jednego z gości to, że kelner skoczył do kucharza. – Sofia wzruszyła ramionami.  – Ale o co im poszło?

– Pobili się przy gościach?  Chyba powinienem porozmawiać z Georgiem … – powiedział Sebastian w zamyśleniu. – Nie może tak być, że jego pracownicy kości sobie rachują na oczach naszych gości. W ten sposób Leitnerhof nigdy nie wyjdzie z dołka, w który wpadł po aferze z Janem Edelsteinem.

– Skoro Georg nie widzi problemu, to może i my także nie róbmy z igły widły. – powiedziała Sofia pojednawczym tonem. – A co do chłopców, to chyba też nie ma nad czym szat rozdzierać. Wczoraj widziałam jak po pracy obaj w kosza grali przed zajazdem. I dobrze się razem bawili.

– Być może chłopcy rozgryźli Sarę wcześniej od nas. Jeśli oczywiście to o nią im poszło.

– A o co?

– Mohammed to muzułmanin, a oni są bardzo przewrażliwieni w kwestiach swojej wiary.

– Mohammed to w ogóle jest drażliwy. Przypomina mi Georga sprzed lat. – Sofia westchnęła – Nie potrafię się na tego chłopca gniewać.

– Sprzed lat? Mówisz, jakby Georg się kiedykolwiek zmienił.

–  Bo się zmienił i dobrze to wiesz. Tylko nie chcesz tego przyznać.

– Jedna jaskółka wiosny nie czyni. 

– Dałbyś mu wreszcie kredyt!

– Cały czas mu daję. – odpowiedział Sebastian. A żeby już więcej nie drażnić Sofii zaproponował. – Napijmy się razem wina!  

– Ja już w zasadzie dziś swoją normę wypiłam.

– W naszym wieku nie ma już normy. 

Sebastian wstał, żeby przynieść kieliszki. Sofia tymczasem otworzyła  album ze zdjęciami Petera. Na wszystkich zdjęciach Peter był tylko z ojcem.

– Mnie tu nie ma na żadnym zdjęciu. Zupełnie jakbym w ogóle nie istniała!  – zawołała z oburzeniem Sofia.

Sebastian położył kieliszki z winem na stoliku i usiadł  na kanapie obok żony.  Wziął z jej rąk album, obrócił go do góry nogami, po czym otworzył  tylną okładkę i pokazał zawartość Sofii. Na zdjęciach z tylnej części albumu znajdowały się zdjęcia Petera z matką.

– Już chyba czas, żeby zdjęcia z powrotem poukładać chronologicznie. –  powiedział Sebastian i podał żonie kieliszek z winem. Sam wziął drugi.

– Za naszego kolejnego wnuka! – Sofia wzniosła toast. 

– Za ciebie, Sofia! – dodał Sebastian i uśmiechnął się do żony.

– I za zgodę w naszej rodzinie!

Sofia upiła łyk wina,  gdy nagle spostrzegła na stoliku zdjęcie, na którym byli oboje z Adasiem.  Wzięła zdjęcie do ręki i  przez chwilę przyglądała mu się z niedowierzaniem na twarzy. Na fotografii Sofia trzymała na ręku wnuka, Sebastian stał przy niej. Żadne nie patrzyło w obiektyw — oboje patrzyli na siebie i uśmiechali się do siebie szczerze.

– Georg mi je dziś przyniósł.  – wyjaśnił Sebastian. – Zrobił nam kiedyś zdjęcie ukradkiem. Przyznasz, że ładne ujęcie.

– Jak i kiedy on nas tak uchwycił? 

– Zawsze był bystrzak z niego.

 – Ma to po mamie.

– Po mnie też coś ma!

–  Owszem! Jest uparty jak osioł.

– Osioł zaraz! – zawołał z udanym oburzeniem Leitner. Po czym oboje się roześmiali.  Sebastian objął ramieniem żonę. Ona położyła mu głowę na ramieniu. Jak za dawnych lat.

Wyglądało, że przynajmniej u seniorów Leitnerów przełom i zmory nocne zostały pokonane.

1. szahada – muzułmańskie wyznanie wiary: Nie ma Boga, poza Allahem. Mahomet jest jego wysłannikiem.

2 Allahu Akbar! – Bóg jest wielki!

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