Das Fatum. Mutter und Tochter.

Das Drama ihrer Tochter und nun die Verhaftung von Florian nur eine Woche nach seiner Rückkehr mit Mila aus München brach Karin völlig.  Es war viertel nach sechs, als Florian genommen wurde. Der verschlafener Georg hatte es nicht geschafft, die Küche zu öffnen, als um sechs Uhr die Polizei an der Tür stand. Geschockt wartete sie vergeblich auf ein einziges Wort des Dementis von Florian. Aber sobald die erste Verblüffung vergangen war, erschien nach einer kurzen Verwirrung eine kalte Gleichgültigkeit auf seinem Gesicht. Wann immer der Name dieser Frau erwähnt wurde, nahm sein Gesicht einen grimmigen Ausdruck an, und seine Hände ballten sich unwillkürlich zu Fäusten. Georg antwortete mit einem albernen Lachen, als hätte er den Witz des Jahres gehört. Sebastian stand mauerbleich und regungslos da und wartete auf die Reaktion seines Sohnes. Doch Florian senkte nur den Blick und wandte sein Gesicht ab. Mila rannte in ihr Zimmer, auf Georges Gesicht verwandelte sich ein dümmliches Lächeln in Verachtung. Karin hatte das Gefühl, dass ihr die Luft in den Lungen ausging, ihre Beine weigerten sich zu gehorchen – sie musste sich gegen den Stuhl lehnen, um nicht herunterzufallen. Am Nachmittag rief Sebastian sie zusammen und befahl Georg, die Leitung des Gasthauses zu übernehmen. Lisa sollte die entsprechenden Papiere vorbereiten und an diesem Abend vorbeibringen. Georg stellte die Frage nach einem Anwalt für Florian und warf einen fragenden Blick auf seinen Vater und dann auf Karin. Als Antwort verließ Sebastian den Raum, und Karin, die es bereits seit dem Morgen geschafft hatte, ihre Emotionen im Zaum zu halten und die Anschuldigung zu verdauen, antwortete kurz, „Er wird einen Pflichtverteidiger bekommen!” Karin, eine aus der Familie, hatte Grund, Magdalena Ritter zu glauben. […]

Mysteriöse Gast bei Hubers Alp. Lisas Vergangenheit.

[…]Die Frau stellte sich als Magdalene Ritter vor und erklärte, dass sie eine alte Bekannte von Lisa aus München sei. Marie und Lorenz waren neugierig und fragten sie, ob sie eine Anwältin wie Lisa sei. Sie antwortete nur beiläufig, dass ihre Branche Unterhaltung sei. Lisa, die anfangs keineswegs erfreut war, Magdalene in der Alp zu sehen, brachte ihre alte Freundin schnell weg von den neugierigen Augen ihrer Familie und dem Rest des Haushalts in ihr Büro. Kaum waren sie allein, offenbarte Magdalena ihr den Grund ihres Besuchs. Was Lisa von ihr hörte, reichte aus, um alle Irritationen und den Wunsch, den ungebetenen Gast so schnell wie möglich aus dem Haus zu entfernen, verschwinden zu lassen. Magdalene beschuldigte Florian der versuchten Vergewaltigung.[…]

Mutter und Sohn oder Mohammeds Dilemmata

[…] „Ich werde endlich herausfinden, wer dieses Mädchen ist?“

Mutter & Sohn
„Mama!“

„Du willst deine Mutter betrügen?“

„Ich bin mit keinem Mädchen zusammen. Das ist Haram.“

„Aber es gibt ein.“

„Da gibt es. Sie hat rotbraunes Haar, grüne-braune Augen und viele Sommersprossen.“

„Und sie ist sehr hübsch.“

„Sehr, sehr.“

„Hat die Miss Sehr-sehr einen Namen?“

„Mila Leitner.“

„Leitner?“

„Mm. Sie ist die Tochter des Bruders des Chefs.“

„Du zielst hoch.“

„Sie wohnt aber nicht im Gasthaus, sondern weiter oben auf der Alm bei ihrem Großvater und ihrer Mutter. Sie besucht den Leitnerhof nur gelegentlich und nimmt mich überhaupt nicht wahr.“

„Und damit sie dich bemerkt, hast du beschlossen …“

„Mir Arme und Beine zu brechen.“

„Bevor du dir beim Tanz die Knochen brichst, versuche, sie kennenzulernen und zu entscheiden, ob es sich lohnt. Lade sie irgendwo ein. Vielleicht ein Kino?“

„Aber welcher Film, damit es sich nicht wieder als Haram herausstellt?“

„Ein Film, zu dem du deine Schwestern einladen würdest. Aber auch ein, der etwas über dich selbst sagt. Mila wird ihn aus zwei Blickwinkeln beobachten. Was willst du ihr über dich erzählen und wie siehst du sie.“

„Ich werde ihn für den nächsten Ramadan wählen!“

„Aber du wirst es irgendwann finden.“

„Nächste Woche wird es im Allgäu eine Pantomime geben.“

„Versuch es.“

„Vielleicht findet sie es keine gute Unterhaltung für die Frau eines Bauers?“

„Mila ist Bauers Enkelin, wie ich richtig verstanden habe“, sagte Yasmin mit dem richtigen Gesicht. „Nur, weil du andere Interessen hast, heißt das nicht, dass du dich nicht als jemand erweisen können, der es wert ist für sie, getroffen zu werden.“

„Mama, sie ist keine Muslimin.“

„Ich nehme an, dass sie es nicht ist. Allerdings wird nicht jeder, der als Muslim stirbt, als solcher geboren.“

„Mila wird niemals Muslimin.“

„Es ist genug, dass sie Christin ist. Immerhin ist das Wort „nie“ gut für die Zweifler. Und mein Sohn wurde nicht zu Zweifler erzogen.“

„Zeitgenössischer Tanz und Gesang sind ihre Leidenschaft. Und das ist Haram nach dem Koran. Das falsche Mädchen mit den falschen Interessen. Ein Muslim hat einem Mädchen, das sich für diese Art von Kunst interessiert, nicht viel zu bieten. Ein hoffnungsloser Fall.“

„Wenn sie hoffnungslos wäre, hättest du heute keines Muskelkaters.“

„Ich bin verrückt.“

„Du hast dich einfach verliebt.“

„Was soll ich jetzt damit tun?“

„Überwinde die Hindernisse. Dein Vater war auch kein Muslim, als ich habe ihn getroffen. Als ich bin vor 20 Jahren nach Deutschland gekommen, haben mich deine Großeltern nicht akzeptiert, und deine Tanten haben mich zunächst aus Mitleid geduldet. Ich war ein einsamer und nutzloser Fremder. Dein Vater hat nur so viel wie nötig mit mir gesprochen, weil er angenommen hatte, dass jedes Gespräch, das über das Notwendige hinausging, für mich unangemessen wäre.“

„Sogar über das Wetter?“

„Auch nicht. Also wusste ich nicht, was er wirklich über mich dachte. Von den drei seiner Schwestern hat nur deine Tante Christina ziemlich viel Englisch gesprochen, und als sie hat uns zweimal pro Woche besucht, war dies das einzige Mal, dass ich mit jemandem sprechen konnte. Wie Lichter im Tunnel habe ich deine Brüder hierherkommen gewartet. Ich habe gedacht – sie haben ihre Mutter verloren, also werde ich auf sie aufpassen. Endlich wird mich hier jemand brauchen. Als sie haben aufgetaucht, wollte keiner von ihnen etwas mit mir zu tun haben. Also habe ich allein in der Wohnung oben gesessen und habe mich oft gefragt, warum dein Vater mich hierher mitgebracht hatte. Es war eine hoffnungslose Situation. Und nächstes Jahr wird es 20 Jahre her sein, dass ich mit deinem Vater verheiratet bin. Was heute unmöglich ist, wird morgen Realität.“ […]

Zagubione siostry.

[…]Postanowiła odwiedzić swoją matkę w więzieniu w Memmingen. Jeszcze przed południem załatwiła sobie widzenie z matką. Sytuacja, że Margarete odbywała już karę na oddziale otwartym oraz zmienione warunki wizyt, umożliwiły matce i córce bezpośredni kontakt podczas wizyty. Karin mogła wreszcie wyrzucić z siebie cały ból. Czekała prawie 25 lat aż matka weźmie ją w ramiona i osuszy ręką jej łzy. Wiedziała, że dokłada matce cierpienia, ale kto inny, jak nie matka mógłby ją jeszcze zrozumieć? Kobieta, która po kilkunastu latach małżeństwa nagle zrozumiała, że człowiek, za którego wyszła za mąż, któremu wierzyła i ufała, to ktoś zupełnie inny! Margarete po tym, co usłyszała na temat zięcia, a także i odnowienia zerwanych relacji pomiędzy Sebastianem i Lorenzem, uznała, że nie ma już żadnych powodów, aby dłużeć ukrywać prawdę przed córką na temat jej pochodzenia. Wcześniej, ze względu na panującą nienawiść pomiędzy rodzinami, obawiała się, że prawda mogłaby zrujnować małżeństwo jej córki. […]

Wstrząśnięta tym, co usłyszała od matki Karin, po powrocie do domu, odruchowo chwyciła za telefon i zadzwoniła do Lisy. Od dawna nie łączyły je przyjacielskie relacje, ich drogi rozjechały się. Wydawało się, że bezpowrotnie. Jednak jakiś głos wewnętrzny kazał jej zwrócić się z całym tym przytłaczającym ciężarem właśnie do Lisy. Przecież były sobie kiedyś bliskie jak siostry! Nie mogą pozostać sobie już na zawsze obce, skoro właśnie nie są, bo łączą je więzi siostrzane. Zaprosiła więc Lisę do siebie na wieczór. Lisa, która spodziewała się, że Karin będzie chciała z nią mówić o Florianie i jego aresztowaniu, w pierwszej chwili miała zamiar odmówić. Nie miała ochoty na rozmowę o Florianie ani tym bardziej może pocieszać Karin! Słysząc jednak w głosie dawnej przyjaciółki desperacki ton, po krótkim wahaniu, przyjęła jej zaproszenie. […]
– Karin, bardzo mi przykro z powodu ciebie, z powodu Mili, tego co obie przeżywacie, ale to nie zmienia faktu, że ja wierzę Magdalene i mam nadzieję, że Florian dostanie, co mu się należy. – powiedziała chłodno Lisa, a jej usta przybrały zacięty wyraz.

– Możesz mi wierzyć albo i nie, ale akurat ja nie mam powodów, żeby go bronić.

Lisa wbiła mimowolnie zdumione spojrzenie w Karin, ta jednak szybko ucięła temat, przechodząc do tego, co było powodem zaproszenia.

– Nie prosiłam cię, żebyś przyszła, żeby gadać o Florianie. Chcę porozmawiać o nas, jakkolwiek to dziwnie brzmi. Zwłaszcza dziś. Byłam na widzeniu u mamy.

– Coś się stało?

– Nie. Po prostu musiałam się z nią zobaczyć.

– Rozumiem. Jak ona się ma?

– Trzyma się. Zawsze była twarda. Mama powiedziała mi coś, co nie mogę zachować tylko dla siebie. Coś co dotyczy także ciebie, Marie oraz waszego ojca. Tylko nie bardzo wiem, jak zacząć.

Lisa po raz kolejny spojrzała ze zdziwieniem na Karin.

– Jest coś, czego o mnie nie wiesz, coś co dotyczy tego, co się stało, no wiesz… – Karin urwała, a Lisa tylko przytaknęła głową. Każda wiedziała o czym mowa. Nikt nie musiał rzeczy po imieniu nazywać. – Sama wiesz, jaka była moja mama. Nigdy jej nie było. Jak nie sprawy szkoły, to sprawy gminy. Kampanie, wybory. Wszystko, co ją interesowało to władza! A jak była, to było jeszcze gorzej. Nieustannie miała do niego o coś pretensje. Traktowała go czasem gorzej niż psa. Bywało, że jej nienawidziłam. Marzyłam, żeby znikła z naszego życia. Jak jej nie było dłużej w domu, to zabierał mnie do restauracji, na wycieczki, koncerty, do teatru. Czułam się wtedy jak mała księżniczka.

– Tatusiowa córeczka! – zaśmiała się Lisa, ale zaraz spoważniała. – Wiem, że było ci ciężko po jego śmierci.

– Nic nie wiesz. Nidy nie miałam odwagi ci tego powiedzieć… Bałam się, że wtedy przestaniesz się ze mną przyjaźnić… – Karin mówiła trochę nieskładnie. Zwykle konkretna, teraz gubiła się w swoich słowach. – Zawsze cię podziwiałam. Boże, chciałam być dokładnie taka, jak ty – czysta, jasna, bez wstydliwych tajemnic!

– To było dawno – dziś niewiele ma ze mną wspólnego. Wierz mi, Karin, we mnie nie ma od dawna nic do podziwiania! Zresztą, sama spójrz na mnie! Ani pieniędzy, ani kariery, ani męża, ani dziecka. Żaden mój związek nie trwał dłużej niż rok. Mieszkam kątem u rodziny, a moje biuro mieści się w byłej szopie. 38 letnia kobieta bez jednego sukcesu życiowego! No, po prostu, Brigitte Jones z Allgäu! – Lisa zaśmiał się gorzko i cynicznie – Marie ma rację, kiedy mówi, że rozczarowałam wszystkich. To raczej ja powinnam ciebie podziwiać. Choć oczywiście za nic nie chciałabym być teraz w twoich butach. – Lisa widząc zgnębioną twarz Karin, a niepodejrzewająca, co ona ma jej do wyznania, dodała poważnie – A co do tajemnic – każdy ma coś do ukrycia przed światem. Ja może więcej niż inni. I szczerze mówiąc, nie mam zamiaru więcej z nikim się nimi dzielić. Zabiorę je do grobu ze sobą.

– Też miałam taki zamiar. Jednak dłużej już chyba nie mogę trzymać języka za zębami. Za moją tajemnicę płaci ktoś bardzo wysoką cenę… Moja mama jest w więzieniu z powodu mnie.

– O czym ty mówisz?

Karin zaczerpnęła powietrza. – Już nie pamiętam, kiedy to się właściwie zaczęło, chyba po moich 13 tych urodzinach. Kupował mi sukienki dla dorosłych kobiet, buty na obcasach, ekskluzywną bieliznę, perfumy, przybory do malowania… Sam mnie malował, jak jej nie było. Chciał, żebym się w to przebierała, kiedy byliśmy sami. Na początku to mi się podobało, a nawet ekscytowało. Mieliśmy swoje małe tajemnice. Choć wiedziałam, że to wszystko jest złe. Miałam nieustanne wyrzuty sumienia. W dodatku on się robił coraz bardziej natarczywy. Zaczął mnie przerażać. Bałam się z nim zostać na dłużej sama w domu. Zaczęłam zamykać drzwi od mojego pokoju na noc.

W miarę jak Karin ciągnęła swoją historię Lisa patrzyła na nią z coraz bardziej przerażonym wzrokiem.

– Karin, co ty chcesz mi powiedzieć?! – krzyknęła Lisa. Karin wolno kontynuowała. […]

Auf dem Weg zu diesem letzten Ruhm

Am Tag, nachdem Georg und Florian von ihren Liebsten verlassen wurden, gehen die Brüder, die sich bewusst sind, dass sie alles verloren haben, im Morgengrauen in die Berge. Ihr Ziel waren die Höfatsscharte, die sie aus dem gemeinsamen Klettern mit ihrem Vater kannten. Sie hatten jedoch nicht die Absicht, nach Westgipfel durch die Wanne bergsteigen, aber die Brüder entschieden sich für eine ehrgeizigere Route – sie wollten die Höfatsscharte direkt über den West-Süd-Grat und den Zweiergipfel erreichen. Dann die Scharte zwischen Ost- und Mittelgipfel und schließlich Ostgipfel. Sie gingen bei Sonnenaufgang und erwarteten, ihr Ziel bei Sonnenuntergang zu erreichen. Georg und Florian packten ihre Kletterausrüstung in ihr Auto und machten sich auf den Weg nach Gerstruben, dem Ausgangspunkt für ihr Klettern. Sie beeilten sich, alles unten weit hinter sich zu lassen. Wenn man nichts mehr zu verlieren hat, könnte man sich jedes das Risiko aufnehmen und jeden Berg erreichen, den man will. Um zurückzuspringen, muss man zuerst den tiefsten Punkt erreichen. Beide hatten das Gefühl, dass dies der letzte Moment in ihrem Leben sein könnte, um, sich zusammenzureißen und das erreichen, was sie wollen.